Warum Device as a Service für Logistikunternehmen weit mehr ist als ein Beschaffungsmodell
Wenn jede Minute zählt, entscheidet das Gerätemanagement
Ein Logistikunternehmen investiert Millionen in Lagertechnik, Automatisierung und Software und trotzdem reicht ein defektes Smartphone, um Prozesse ins Stocken zu bringen.
Wie schnell sich aus einem vermeintlich kleinen Vorfall ein kostspieliger organisatorischer Aufwand entwickelt, zeigt ein gewöhnlicher Morgen im Logistikzentrum.
6:15 Uhr: Die ersten Lkw stehen an den Rampen, Lieferungen werden im Wareneingang erfasst und die Kommissionierung läuft auf Hochtouren. Plötzlich fällt ein Smartphone oder Tablet aus. Innerhalb weniger Minuten lassen sich Sendungen und Informationen nicht mehr erfassen und Mitarbeiter warten auf Ersatzgeräte.
Gerade in einer Branche, in der Termine, Transparenz und Schnelligkeit über die Kundenzufriedenheit entscheiden ist eine zuverlässige mobile Ausstattung mit professionellem Management essenziell. Fällt eines dieser Geräte aus, betrifft das oft einen gesamten logistischen Prozess, im Lager und unterwegs.
Ein Geräteausfall ist dabei nur eine von vielen Situationen, die im täglichen Betrieb einer mobilen Geräteflotte auftreten. Auch die Bereitstellung neuer Geräte, die Einrichtung für neue Mitarbeiter, Software-Updates, Reparaturen, der Austausch defekter Geräte oder die sichere Rücknahme am Ende ihres Lebenszyklus verursachen enormen organisatorischen Aufwand, der die interne IT schnell an ihre Grenzen bringen kann.
Mit der zunehmenden Digitalisierung gewinnen mobile Endgeräte jedoch kontinuierlich an Bedeutung. Wie stark sich dieser Wandel bereits auf die Logistik auswirkt, zeigt ein Blick auf die Entwicklung der Branche.
Warum Smartphones und Tablets heute den Takt der Logistik vorgeben
Die Studie Transport und Logistik im Wandel: Stand der digitalen Transformation 2025 von Strategy & und der Bundesvereinigung Logistik (BVL) zeigt, dass Logistikunternehmen gezielt in digitale Technologien investieren, um Prozesse effizienter zu gestalten und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Smartphones und Tablets spielen dabei eine zentrale Rolle, denn sie verbinden Mitarbeiter direkt mit den digitalen Systemen im Unternehmen.
Das steigende Sendungsvolumen verdeutlicht zusätzlich, warum diese Entwicklung unumgänglich ist.
Laut offiziellen Daten des Bundesverbands Paket und Expresslogistik (BPEX) wurden allein in Deutschland im Jahr 2025 rund 4,37 Milliarden Kurier-, Express- und Paketsendungen transportiert. Bis 2030 ist ein Wachstum auf rund 5,08 Milliarden Sendungen zu erwarten.
Je mehr Sendungen verarbeitet werden, desto höher sind die Anforderungen an digitale Prozesse und an die mobilen Endgeräte, die diese Prozesse im Arbeitsalltag ermöglichen. Genau deshalb entscheidet heute nicht nur die Qualität der Geräte, sondern vor allem die Qualität ihres Managements darüber, wie reibungslos Logistikprozesse funktionieren.
Die eigentliche Investition ist nicht das Gerät, sondern ein funktionierender Lifecycle-Prozess
Ein Smartphone oder Tablet ist schnell beschafft. Der eigentliche Aufwand beginnt jedoch erst danach. Geräte müssen eingerichtet, inventarisiert, Benutzern zugeordnet, abgesichert und mit den benötigten Anwendungen ausgestattet werden. Hinzu kommen Updates, Reparaturen, Austauschprozesse sowie die datenschutzkonforme Rückgabe und Löschung der Geräte.
Bei mehreren hunderten oder sogar tausend mobilen Endgeräten summieren sich diese Aufgaben zu einem erheblichen organisatorischen Aufwand für Unternehmen.
Besonders spürbar wird das in den IT-Abteilungen, denn qualifizierte IT-Fachkräfte sind weiterhin knapp. Die aktuelle Bitkom-Studie zum IT-Arbeitsmarkt zeigt, dass 85 % der Unternehmen einen Mangel an IT-Fachkräften beklagen. Umso wichtiger ist es, vorhandene IT-Ressourcen für strategische Projekte einzusetzen, die das Unternehmen langfristig voranbringen, statt sie mit administrativen Routineaufgaben rund um Smartphones und Tablets zu binden.
Klassische Beschaffungsmodelle decken lediglich den Einkauf der Geräte ab, nicht jedoch die Herausforderungen, die während ihres gesamten Einsatzes entstehen. Gerade diese indirekten Folgekosten bleiben bei einer klassischen Kaufbeschaffung häufig unberücksichtigt.
Für viele Logistikunternehmen ist deshalb nicht mehr nur die Anschaffung entscheidend, sondern die Frage, wie sich mobile Endgeräte dauerhaft wirtschaftlich betreiben lassen. Genau hier setzt Device as a Service an.
Warum Device as a Service in der Logistik überzeugt
Bei Device as a Service steht die vollständige Begleitung von Smartphones und Tablets über den gesamten Lebenszyklus im Mittelpunkt: Von der Konfiguration über den Betrieb bis hin zu Service, Austausch und Rücknahme.
Neue Geräte werden einsatzbereit ausgeliefert, Updates zentral verwaltet und defekte Endgeräte schnell ersetzt. Im Vergleich zu Leasing und Kauf profitieren Unternehmen mit einem DaaS-Mietmodell wie deviceplus von mehr Flexibilität, integrierten Serviceleistungen und planbaren Kosten. Gleichzeitig schonen sie ihre Liquidität und entlasten ihre Mitarbeiter.
Gerade in der Logistik mit mehreren Standorten, Schichtbetrieb und saisonalen Auftragsspitzen ermöglicht die Miete von Smartphones und Tablets eine Geräteflotte, die sich flexibel an veränderte Anforderungen anpassen lässt. Neue Geräte können schnell bereitgestellt, defekte Endgeräte unkompliziert ersetzt und mobile Endgeräte standortübergreifend einheitlich verwaltet werden.
Dieses professionelle Lifecycle-Management sorgt dafür, dass alle Schritte entlang des Gerätelebenszyklus ineinandergreifen. Das reduziert den organisatorischen Aufwand und schafft standardisierte Prozesse, die mit dem Unternehmen mitwachsen. Dadurch lassen sich Geräteflotten wirtschaftlicher betreiben und die interne IT wird nachhaltig entlastet.
Ergänzend zum Mietmodell deviceplus lassen sich bei MOBEX auch das Rechnungs- und Vertragsmanagement der eingesetzten mobilen Geräteflotte zentral über das MOBEX ServicePortal steuern. Gerade bei Unternehmen mit mehreren Standorten oder einer großen Zahl mobiler Endgeräte gilt es dies in einer Plattform zu bündeln, um jederzeit den vollen Überblick zu behalten. Dank integrierter 24/7 Self-Service-Optionen können auch einzelne Prozesse wie Vertragsverlängerungen oder Reparaturen von überall aus selbst angestoßen werden, was die schnelle Abwicklung unterstützt.






